MEDITATION byEINE URALTE PRAXIS FÜR TIEFES WOHLERGEHEN.

7 Gründe, warum du dich auf 1 Sache konzentrieren solltest

Kannst du JETZT nur eine Sache tun? Eine einzige. 💎

Überflutet dich dein Alltag auch manchmal? An Aufgaben und Verpflichtungen. Unsere To-Do-Listen scheinen nie zu enden, und die Hektik nimmt mal mehr, mal weniger Überhand.

Jeder Tag ist vollgepackt mit Arbeit, Familienpflichten und sozialen Verpflichtungen. Inmitten dieser schnelllebigen Welt ist es manchmal eine Herausforderung, nur eine Sache zu tun – uns wirklich auf den Moment zu konzentrieren und innezuhalten.

Doch was, wenn wir diese eine Sache bewusst wählen können? Was, wenn du dich bewusst für den Moment entscheidest, in dem du hier bist? Vielleicht liest du diesen Text und das ist deine eine Sache in diesem Augenblick. Du bist jetzt hier, du nimmst dir Zeit, und das ist wertvoll.

1 Warum ist das überhaupt wichtig?

In einer Welt, die immer schneller wird, ist es von unschätzbarem Wert, innezuhalten und zur Ruhe zu kommen. Sonst kreisen Gedanken und Pflichten einfach ungebremst weiter. Momente der Stille sind daher wie ein kostbares Juwel, das wir hegen und pflegen müssen. Betrachte das Hier und Jetzt einfach mal als die EINE wertvolle Ressource, die wir immer wieder aktiv suchen sollten, um in uns selbst zu ruhen.

Das bedeutet nicht, einfach nur zu schlafen oder „nichts zu tun“. Es bedeutet, bewusst in einen Ruhemodus einzutauchen – das Herz beruhigen, den Atem verlangsamen und einfach im Moment sein. Kein Planen, kein Multitasking, keine inneren Gespräche – nur du und deine eigene Präsenz. Neudeutsch oftmals der „Flow des Tuns“.

2 Möchtest du es JETZT ausprobieren?

Es ist erstaunlich, wie schwer es manchmal fällt, sich dieser Ruhe hinzugeben. Und hier kommt ein weiteres Thema ins Spiel: Shavasana – die Endentspannung im Yoga. Lege dich hin. Nur für 5 Minuten. Stelle den Wecker. Schließe die Augen. Bleibe wach. Ruhig. Konzentriert.

Wie geht es dir? Hältst du die 5 Minuten Ruhe aus? Einfach so?

Viele empfinden diese Phase als besonders herausfordernd. Also keine Sorge, wenn du zwischendurch auf den Wecker gespickelt hast. Bewusste Ruhe ist einerseits leicht, erfordert aber Übung.

Warum? Weil es uns schwerfällt, abzuschalten und die ständige äußere Hektik und innere Unruhe loszulassen. In Shavasana liegen wir still, lassen den Körper ruhen, aber der Geist rast weiter. Diese Stille kann unangenehm sein, weil wir uns oft lieber in das Laute, das Aktive stürzen, um uns von der Stille abzulenken.

3 Warum suchen wir das Lautere und Schrillere?


In unserer modernen Welt sind wir ständig von Lärm und Ablenkung umgeben. Wir leben in einer Kultur des Konsums, der ständigen Erreichbarkeit und der fast automatischen Reizüberflutung. Doch gerade in dieser Lautstärke verlieren wir im JETZT den Zugang zu uns selbst. Wir suchen nach äußeren Bestätigungen, nach immer neuen Eindrücken und Erlebnissen, anstatt nach der inneren Ruhe und dem Frieden, der uns tief im Inneren erwartet.

4 Was ist die Lösung?


Vielleicht ist es an der Zeit, bewusst innezuhalten und uns zu fragen, wie wir den Fokus zurückgewinnen können. Wie können wir uns von der äußeren Hektik befreien und mehr Ruhe und Klarheit finden?

Eine Lösung könnte sein, regelmäßig Meditation oder andere Achtsamkeitspraktiken in den Alltag zu integrieren. Diese Praktiken schaffen Raum, um zu reflektieren, die eigenen Bedürfnisse zu erkennen und neue Wege zu finden, mit Stress und Herausforderungen umzugehen.

Meditation ist ein starkes Werkzeug, das uns dabei hilft, inneren Fokus wiederzufinden und uns mit unserer wahren Stärke zu verbinden.

Ein weiterer Ansatz könnte sein, sich bewusst Zeit für Selbstreflexion zu nehmen – sei es durch das Schreiben in einem Tagebuch oder das Praktizieren von Achtsamkeit. Diese kleinen Momente der Klarheit können uns helfen, mutige Entscheidungen zu treffen und den Kurs unseres Lebens neu auszurichten. Lege dabei alle Geräte in einen anderen Raum, oder schalte sie für diesen, deinen Moment ab.

Mein wichtigster Punkt aber, du darfst es immer wieder probieren. Sei es nur für Minuten.

5 Das Yoga Sutra und der „Jetzt-Moment“


Im klassischen Yoga, insbesondere im vedisch-indischen Yoga Sutra, beginnt alles mit einem einzigen „JETZT“. Es geht darum, den Moment zu erkennen und zu schätzen, statt sich in der Vergangenheit oder Zukunft zu verlieren. Das Sutra erinnert uns daran, wie wichtig es ist, immer wieder zum gegenwärtigen Moment zurückzukehren – jenseits von Stress und Sorgen. Wenn wir lernen, diesen Moment zu nutzen, können wir eine tiefere Verbindung zu uns selbst herstellen.

Du möchtest die Meditation tiefgründig erforschen? Dann kontaktiere mich gerne für ein Einzelgespräch. Wenn du Interesse hast, tiefer in die Idee des „Jetzt“ einzutauchen, kann unser Seminar work-life-basel.ch eine wunderbare Gelegenheit sein, um die Grundlagen zu erlernen. In diesem Seminar geht es darum, herauszufinden, was jeder von uns in sich trägt und wie wir diese innere Stärke aktivieren können, um ein erfülltes Leben zu führen. Es ist eine Einladung, die eigenen Ressourcen zu erkennen und den Fokus in der hektischen Welt wieder zu finden.

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6 Wie bleibst du fokussiert in einem stressigen Alltag?


Zusammenfassend. Neben der Meditation, die ich in weiteren Artikeln beschreibe und seit vielen Jahren unterrichte, gibt es ein paar Techniken, die dir helfen können, den Fokus zu bewahren:

  • Achtsamkeitspraxis – Jeden Tag ein paar Minuten stillsitzen, bewusst atmen und den Moment erleben.
  • Regelmäßige Pausen – Den Geist erfrischen, indem du bewusst Abstand von der Arbeit nimmst.
  • Körperliche Bewegung – Yoga, Spaziergänge oder leichte (Dehn)Übungen helfen, den Kopf freizubekommen.
  • Ziele setzen – Dich auf das Wesentliche konzentrieren und dir klare, aber erreichbare Ziele setzen.

7 Sei gnädig zu dir

All die Tipps fallen dir unglaublich schwer? Dann gib‘ dir Zeit. Versuche es wieder und wieder, oder nimm‘ Kontakt zu mir / zu uns auf. In einer Welt, die oft nach Schnelligkeit und Effizienz strebt, kann es eine befreiende Erkenntnis sein, überhaupt zu erkennen, dass Ruhe erst (wieder) gelernt werden kann. Betonung auf „kann“. Jede und jeder kann es in den Alltag integrieren. Wir haben es meist nur vergessen. Wenn wir uns darauf einlassen, nur eine Sache zur gleichen Zeit zu tun, können wir nicht nur unsere Aufgaben besser erledigen, sondern auch tiefer in unser eigenes Potenzial eintauchen.

Was ist deine Technik, um den Fokus zu halten und den hektischen Alltag zu meistern?


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